Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Montag, 23. Juni 2008

Dengeln was das Zeug hält!

Wie die Zeit vergeht: langsam aber inevitably rückt der nächste Internationale Day des Denglish closer. Also sollte wir langsam die Preparations commencen, damit diese wichtige Event auch würdig celebrated werden kann.
Ich werde den Day dieses Year wieder in Italy begehen, was der Internationality das Days aber nur zuträglich sein kann. Zwar soll es an meinem diesjahrigen Holiday-Resort auch WiFi-Hotspots geben, zur safety fange ich mit den Vorbereitungen aber schon mal in Germany an, denn you never know...
So without further Gerede around den heißen Porridge, presente ich hier mal das Banner für den diesjährigen Day. Es soll neben dem official L3D-Logo noch mehr Awareness für das Denglische in der Population raisen. In diesem Sinne:
Let's get ready to dengel!

Montag, 2. Juni 2008

Zweierlei Maß?

Der kriminelle Missbrauch von Verbindunsgdaten durch die Telekom ist natürlich Wasser auf die Mühlen von Datenschutzfanatikern wie mir - belegt er doch deutlich, dass einmal vorhandene Daten Missbrauch und Zweckentfremdung fast magisch anziehen.
Angesichts dessen warnt Innenminister Schäuble aber nun vor gesetzgeberischen Schnellschüssen.
Komisch: wenn es um Terrorbekämpfung geht, ist er meist weniger zimperlich - von ihm stammen Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Nutzung von Mautdaten, Anti-Terror-Datei, Internierung von Gefährdern, Bundeswehr im Inland, Abschuss von Passagierflugzeugen ...

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Montag, 26. Mai 2008

Aktiv gegen die Überwachungsgesellschaft

Die Überwachungs- und Bespitzelungseskapaden des Staates schaffen langsam das, was dem Thema Datenschutz lange gefehlt hat: öffentlicher Protest!
So wird es unter dem Motto "Freiheit statt Angst" am Samstag, 31. Mai wieder einen bundesweiten Aktionstag geben mit Aktionen in über 30 Städten.
Auch Aachen ist dabei, mit Mahnwache vorm Glaskubus ab 10 Uhr, Demo ab 14 Uhr und Abschlußkundgebung ab 15:30 Uhr. Alle Infos findet ihr beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso deutlicher sehe ich die Gefahren, die unser Weg in die Überwachungsgesellschaft mit sich bringt. Ich rufe nachdrücklich dazu auf, sich diesem Protest anzuschließen.
Wer mehr wissen möchte, kann sich an mich wenden.
Ansonsten erwarte ich euch alle am Samstag auf der Demo.

Freitag, 14. März 2008

Was heißt denn hier Dritter Weltkrieg?

Seit geraumer Zeit nun steht die Frage im Raum (und nimmt mir hier ganz schön Platz weg), wie es denn nun um den Weltfrieden steht und ob den der 3. Weltkrieg bald beginnt. Die kurze Antwort für alle, die keine langen Blogbeiträge mögen, ist: nicht gut und nein.
Die lange Antwort ist, wie der Name schon sagt, lang:
Als JTF, angeregt von jW on SpOn, die Frage aufwarf, sah die Welt noch anders aus. Ypsilanti hatte noch nicht gelogen und Hillary noch nicht geweint… vor allem wurde aber erst am 3. Dezember ein Bericht veröffentlicht, der die Erkenntnisse wichtiger US-Geheimdienste zusammenfasste und besagte, dass der Iran seit 2003 kein Atomwaffenprogramm mehr betreibt. Nun mag der Schwarzseher einwenden (und das tun einige), dass auch ein ziviles Atomprogramm sich umfunktionieren lasse. Das ist im Prinzip korrekt: wer haufenweise Gaszentrifungen parallel betreibt um Uran für den Reaktorbetrieb anzureichern (Anreicherung 3-5%), kann natürlich diese auch in Reihe schalten um waffenfähiges Uran (mind. 90%) zu bekommen. Bis zur Atommacht ist es dann noch ein langer Weg, denn so lassen sich vielleicht 1-2 Bomben pro Jahr bauen. Uranbomben sind nun aber nicht unbedingt der letzte Schrei, denn die kritische Masse ist recht groß und die Effizienz gering. Spaltbomben aus Plutonium sind da schon besser (vor allem, wenn man "Kofferbomben" bauen will, das benötigte Pu240 kommt aber natürlich nicht vor und muss erstmal in Reaktoren erbrütet werden. Es setzt also erstmal ein umfangreiches (ziviles) Kernenergie-Programm voraus und entsprechende Wiederaufbereitungsanlagen.
Es würde also noch einige Jahre dauern, bis der Iran genügend Atombomben hat, um sie sinnvoll einzusetzen - denn was hätte er (oder irgendein Aggressor) davon, seine einzige Atombombe zu werfen, wenn er dann schutzlos einem Gegenschlag ausgesetzt wäre? Gut, bei den Fanatikern weiß man nie…Spannender ist aber der Fall Pakistan, mit geschätzten 60 Sprengköpfen und pikanter innenpolitischer Lage.
Nun, nehmen wir mal an, es bräuchte islamistische Wirrköpfe, um Atombomben zu werfen, dann ist es am wahrscheinlichsten, dass es im Nahen Osten zuerst passiert - ist das dann der dritte Weltkrieg? Vermutlich nicht. Iran hat zwar Mittelstreckenraketen, die bis nach Deutschland reichen könnten, es ist aber doch viel wahrscheinlicher, dass ein islamistischer Fanatiker die wenigen Waffen, die er besitzt, auf Israel schmeißen würde. Bei diesem relativ kleinen und dicht besiedelten Land könnte Ein Schurkenstaat mit einem Erstschlag auch schon relativ viel Schaden anrichten. Das würde natürlich eine harte Vergeltung nach sich ziehen, und mit geschätzten 200 Sprengköpfen und technisch ausgefeilten Trägersystemen könnte auch ein großes Land wie Iran empfindlich getroffen werden.
Ein 3. (und womöglich letzter) Weltkrieg könnte daraus nur entstehen, wenn sich die atomaren Platzhirsche einmischten. Die USA und Russland besitzen auch nach 20 Jahren Abrüstung noch 5866 bzw. 4162 strategische Sprengköpfe (die dicken Dinger, die auch über Kontinente fliegen [IHT, 4.7.07]) - das Kleinzeug, mit dem die Schurkenstaaten um sich werfen, ist da noch gar nicht eingerechnet. Es ist aber kaum anzunehmen, dass die alten Hasen sich an einer nuklearen Eskalation beteiligen, solange es sich irgendwie vermeiden lässt. Selbst im Kalten Krieg, wo der Feind bekannt und die Bündnisse fest waren, gingen die militärischen Planspiele Dahin, eine nukleare Eskalation möglichst früh und regional einzudämmen (die "Region" wäre übrigens Deutschland gewesen…). Selbst wenn sich die USA nun zu einem Beistand zu Israel verpflichtet fühlten, so wäre doch ein nukleares Eingreifen ohne Abstimmung mit Russland und China ganz schön riskant - und seit dem 2. Weltkrieg hat die USA nur gegen solche Länder offen Krieg geführt, bei denen sie sicher sein konnte, dass sie nicht zuhause getroffen wird.
Ich halte es daher nicht für wahrscheinlich, das ein regionaler atomarer Konflikt im Nahen oder Mittleren Osten automatisch den 3. Weltkrieg beginnen würde. Trotzdem wären die Folgen für die Welt (und damit den Weltfrieden) gravierend. Und zwar nicht wegen des steigenden Ölpreises. Auch nicht wegen der Radioaktivität: Es hat ca. 640 überirdische Atomtests gegeben, deren Isotope man heute noch nachweisen kann - doch erkrankt oder gestorben ist daran in Europa niemand (jedenfalls nicht nachweislich). Ein- bis zweihundert weiter atmosphärische Explosionen würden die globale Strahlenbelastung also auch nicht gefährlich erhöhen.
Die Gefahr geht vielmehr vom Staub aus: Amerikanische Forscher haben mal den Dreck von 100 Explosionen à 15kt aus einen hypothetischen Krieg zwischen Indien und Pakistan in aktuelle Klimamodelle gefüttert - und heraus kamen gravierende klimatische Veränderungen: deutliche Abkühlung der Nordhalbkugel mit vermutlich massiven Ernteausfällen über mehrere Jahre hinweg. Das wäre zwar noch nicht der "nukleare Winter" den man sich in den 80ern als Folge eines Vollständigen Schlagabtausches zwischen Ost und West vorstellte, aber schon schlimm genug.
Wie steht es nun um den Weltfrieden? Schlecht, denn gewisse Fanatiker würden sicher schon die erste Bombe werfen, derer sie habhaft werden. Bevor es aber richtig ungemütlich wird, müssen sich die "Schurkenstaaten" erst einige Dutzend Bomben besorgen und diese dann auch auf einen Schlag einsetzen. Selbst dann ist ein 3. Weltkrieg aber nicht sehr wahrscheinlich.
Trotzdem steht die Doomsday Clock inzwischen wieder auf 5 vor 12, so nah am Weltuntergang wie seit dem tiefsten kalten Krieg nicht mehr - jedoch hat inzwischen der menschengemachte Klimawandel den Atomkrieg als Hauptbedrohung abgelöst.

In diesem Sinne schon mal: Frohe Ostern!

Montag, 3. März 2008

Play the Marseillaise, play it!

Gerade ergeht sich das ZDF wieder in deutschem Selbstmitleid und zeigt in einem ermüdenden Zweiteiler, wie unzählige unschuldige Flüchtlinge aus Ostpreußen vom bösen russischen U-Boot ersäuft werden (in guter Manier amerikanischer Kalter-Kriegs-Filme haben die Russen einen dicken roten Stern auf dem Torpedorohr eingeschmiedet, der kurz vor dem tödlichen Schuß in Großaufnahme gezeigt wird). Vorher wird aber noch dem Führer im Radio gelauscht und gemeinsam "Die Wacht am Rhein gesungen".

Sprachlos kann ich da nur noch zur kitschig-schönsten Szene der Filmgeschichte greifen... hier deswegen aus Rick's Cafe in Casablanca der Eurovision Song Contest 1942: Wacht am Rhein vs. Marseillaise

Montag, 21. Januar 2008

Ohne Worte

Schön, das mein Windows mir auch dann noch mit informativen Warnmeldungen aushelfen will, wenn es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt:

PS: Dies ist kein Photoshop-Fake, sondern Admin-Alltag!

Montag, 17. Dezember 2007

Klar, die Amis sind schuld!

am Klimawandel im Allgemeinen und am Stillstand bei der Bali-Konferenz im Besonderen. Und wenn nicht die Amis, dann die Politiker, die immer nur herum schwafeln. Wir Normalmenschen sind da ja schon viel weiter. Im Physikunterricht wird heute schon jedem Kind beigebracht, wie viel verschwenderischer eine normale Glühlampe gegenüber einer Energiesparlampe ist.
Just in demselben Physikraum, wo so modern und methodenreich das (schlechte) Klimagewissen aufgebaut wird, liefen heute 2 Stunden nach Schulschluss alle Heizkörper auch Hochtouren - und das Fenster stand sperrangelweit auf! Aber egal, der Nachthausmeister wird es schon richten - irgendwann.
Vielleicht sollten wir ja die Nachthausmeister 2009 nach Kopenhagen schicken, dann wird's vielleicht noch was mit dem Klimaschutz.

Montag, 12. November 2007

Fraktionsdisziplin

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind nur ihrem Gewissen verpflichtet. Also sollte man annehmen, dass die 366 Abgeordneten, die am Freitag für das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben, dies mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten.
Weit gefehlt: 26 SPD Abgeordnete haben zu Protokoll gegeben (Anlage 4), dass sie das eben gerade nicht könnten, sondern starke Bedenken ob der Verfassungskonformität des Gesetzes hätten. Sie würden aber doch für das Gesetz stimmen, da sie darauf vertrauten, das Verfassungsgericht werde es schon wieder kippen.
Gibt es einen Weg, sich wirksamer selbst zu entmündigen? Und damit effektiv 3,5 Millionen Bürger, deren Vertreter die Abgeordneten ja schließlich sind?
Andererseits betätigt das nur den Trend, den auch all diese "Anti-Terror"-Gesetze markieren: wo es schon keine mündigen Abgeordneten gibt, da muss der mündige Bürger erst recht unerwünscht sein.

Freitag, 2. November 2007

Datenschutz: Aktiv werden

Man kann viel jammern über den ständigen Raubbau an den Bürgerrechten, man kann aber auch zur Abwechslung mal was tun: Demonstrieren zum Beispiel.
Dazu rufe ich hier mal mit allem Nachdruck auf. Und zwar wird am kommenden Dienstag (6.11.) von 17 bis 19 Uhr bundesweit in vielen Städten gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung demonstriert, in Aachen z.B. vorm Rathaus.
Weitere Orte und Infos zu Demo und Anlass findet man hier.

Die Kameraüberwachung durch Bundespolizei und Verfassungsschutz gibt es vermutlich gratis dazu. Also, erscheint zahlreich und lasst euch filmen!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Talkgast von Außerirdischen entführt


Das Erste wollte mal wieder zeigen, wie viel Schindluder man mit Rundfunkgebühren treiben kann und so gab es gestern bei Maischberger das Thema "Ufos, Engel, Außerirdische - sind wir nicht allein?". Die Talk-Sendung schien sich also endlich auf ihre Essenz reduzieren zu wollen: absolute Belanglosigkeit. Davon zeugten auch die angekündigten Gäste, hauptsächlich Ufologen und Esoteriker vom Schlage Nina Hagen. Doch halt, auch Joachim Blueblood … äh Bublath war geladen, um die seriöse Wissenschaft zu vertreten. Womöglich würden dann ja doch Dinge wie die Green-Bank-Formel und SETI zur Spreche kommen. DFB-Pokalspiel-Folgeerscheinungen haben mich aber letzten Endes davon abgehalten bzw. davor bewahrt, mir diesen Zirkus anzusehen.
Im Rückblick gesehen doch schade, denn so habe ich einen weiteren großen Moment der Talk-Show-Geschichte verpasst: Auch Bublath kam sich offenbar vor wie im Zirkus und hat die UFO-Clowns irgendwann sich selbst überlassen und das Studio verlassen. SZ online sieht darin einen heiklen Schritt und hätte Bublath lieber weiter als still schmunzelnden Antipoden zu Nina Hagen gesehen, da diese seinen Abgang als Triumph habe verbuchen können.
Ganz im Gegenteil, sage ich: so ist unmissverständlich klar geworden, dass Ufologie, Esoterik & Co. und Naturwissenschaft einfach nicht in derselben Liga spielen.
Der schwarze Peter liegt eindeutig bei den UFO-Heinis: sie sehnen sich nach Anerkennung, gebärden sich pseudo-wissenschaftlich, wenn dann aber mal jemand sagt "OK, wenn ihr Anerkennung wollt, dann müsst ihr euch auch wissenschaftlicher Überprüfung stellen" dann sind sie persönlich beleidigt. Und wenn sie sich doch auf die ernsthafte Überprüfung einlassen und die ganzen pseudowissenschaftlichen Theorien nicht standhalten, dann werden persönliche Erlebnisse und Einzelbeobachtungen als Killer-Argument ausgepackt. Hier trennen sich die Wege von Ufologen und Wissenschaft aber endgültig: wenn jemand von einem UFO entführt wird, dann mag das - wie eine Heiligenerscheinung - an Außerirdischen, an Gott, oder an einem zu dicken Joint liegen. So oder so entzieht sich solch ein Erlebnis aber der Überprüfung durch Andere, geschweige denn durch kontrollierte Experimente. Und solange das so bleibt, hat das nichts mit Wissenschaft zu tun - es ist Religion. Also sollten die Ufo-Esoteriker sich Kirchen bauen und zu Talkrunden zum interreligiösen Dialog eingeladen werden.

Natürlich hat Nina Hagen gestern gesiegt, aber solche Leute siegen immer, weil sie sich ihre eigenen Spielregeln machen. Aber dieser Sieg ist so effektiv wie das Vorgehen der Bürger von Springfield, nachdem ihre Stadt knapp einem Meteoriteneinschlag entgangen ist: "Lasst uns dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. Brennen wir das Observatorium nieder!"
Da kann ich mich nur anschließen: Lasst uns dafür sorgen, dass so ein Mist nie mehr gesendet wird. Schmeißen wir die Fernseher aus dem Fenster!

Freitag, 26. Oktober 2007

Kein Todestag?

... kein RAF-Jubiläum, kein unerwarteter Todesfall, keine Bahnstreik-Sondersendung, kein ZDF Spezial zum Kraftwerkseinsturz? Ich glaube es kaum: ich sehe Veronica Mars!!!

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Untergang des Abendlandes

Es ist soweit - die letzte (oder überhaupt einzige) Bastion des weltweiten unabhängigen Journalismus fällt:
Die altehrwürdige British Broadcasting Corporation, an deren Arbeit sich jede öffentliche Sendeanstalt messen lassen musste, muss in den nächsten sechs Jahren Mittelkürzungen von 2 Milliarden Pfund hinnehmen. Als Konsequenz davon werden u.a. 1800 Jobs gestrichen, die Nachrichtenredaktionen der einzelnen Sparten zusammengefasst und verkleinert und das Television Centre in White City soll verkauft werden.
Einziger Lichtblick bei dieser Katastrophe ist, dass der Worldservice weitgehend unberührt bleibt, weil er aus anderen Töpfen finanziert wird.

Vielleicht finde ich ja noch einen Weg, wie ich mich von der GEZ befreien und statt dessen meine Rundfunkgebühren in Großbritannien zahlen kann. Das würde nicht nur meinem Medienkonsum besser entsprechen sondern wäre auch eine deutlich sinnvollere Investition!

PS: wie man das im Web 2.0 so macht, habe ich direkt mal eine kleine Grafik gebastelt, die jeder Mittrauernde in seinen Blog-Sidebar setzen kann:

Montag, 8. Oktober 2007

Adopt an Actor: Der Erstschlag ist dabei

Schon vor einiger Zeit haben Julius und Frank-Rock einen neuen Trend aus USA eingeschleppt: Adopt an Actor!
Zunächst habe ich mich da vornehm zurück gehalten, aber jetzt muss ich einfach mitmachen. Also ist hier der neue Schützling des Atomaren Erstschlags:

Haylie Katherine Duff


Warum gerade sie? Nun, aus dem einfachen Grunde, dass sie - gender issues aside - quasi mein Namensvetter ist. Bekannt ist sie eigentlich kaum, angeblich am meisten von einer Nebenrolle in "Eine himmlische Familie" (kenn' ich nich'). Andere Auftritte hatte sie z.B. neben ihrer Schwester Hilary in "Lizzie McGuire" (kenn' ich nich') und ähnlichen Meisterwerken der abendländischen Kinematographie (kenn' ich auch nich').
Kurzum, bevor spock.com mir vor wenigen Stunden unsere Verwandschaft aufzeigte, hatte ich keinen Schimmer von Haylie...

...was ein umso größerer Grund ist, sie zu adoptieren! Spread the word.

Dienstag, 25. September 2007

Antisemiten-Plugin?

Firefox ist ein toller Browser, man kann ihn mit Plugins endlos erweitern oder Wörterbücher installieren, die eine Word-artige Rechtschreibkorrektur bei Eingabefeldern bereitstellen, also z.B. wenn man einen Blog-Post schreibt.
So geschehen gestern, als ich mich vor Trauer über das Ableben Baudouins vertippte und statt Andenken "Nadenkne" schrieb. Ein Rechtsklick würde dies, so hoffte ich, schnell ins korrekte Wort verwandeln - aber siehe da, der einzige Verbesserungsvorschlag, den das Deutsche Wörterbuch 1.0.1 mir machte, war "Judenknecht"!
Nun frage ich mich: liegt es an den Schreibern dieses Plugins oder ist die deutsche Sprache per se einfach antisemitisch? Für meinen Geschmack jedenfalls ist diese Wörterbuch etwas zu deutsch.

Montag, 24. September 2007

Der König ist tot - es lebe der König!

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Baudouin Albert Charles Leopold Axel Marie Gustave, der König von Belgien, kürzlich verstorben. Die Umstände seines Todes sind nicht ganz geklärt, Gerüchte deuten aber auf akute Meinungsfreiheitsbeschneideritis hin, ein Fremdverschulden wird nicht ausgeschlossen.
Leider werden wir den geheimnisumwitterten Tod Baudouins nicht klären können. Doch in seinem Andenken wollen wir eine Schweigeminute 2.0 einlegen:









Schließlich wünschen wir den Verantwortlichen (so es sie gibt) einen möglichst baldigen und grausamen Tod, Königsmörder haben es nicht besser verdient!

Freitag, 21. September 2007

Grundkurs Physik für Spiegel-Redakteure

Wie aktuell in SpOn berichtet wird, hat Großbritannien zu viel Plutonium. Was an sich noch nicht so interessant wäre, könnte man daraus nicht tausende von Atombomben bauen - und schon ist es ein Thema für dieses Blog. Und woher haben die Briten all das Plutonium? SpOn weiß es:


Plutonium entsteht, wenn Uran wiederaufbereitet wird, um dieses wieder nutzbar zu machen.

Aber warum, liebe Redaktion, will dann jeder aufstrebende Schurkenstaat einen Atomreaktor haben und nicht bloß eine Wiederaufbereitungsanlage?
Der Grund ist einfach: Plutonium entsteht nicht bei der Wiederaufbereitung, sondern im Reaktor aus Uran 238 durch Neutroneneinfang. Die Wiederaufbereitung trennt bloß die verschiedenen Elemente aus den alten Brennstäben heraus, damit man das verbliebene Uran erneut anreichern und in den Reaktor stecken kann. Natürlich bleiben auch alle Spaltprodukte fein säuberlich sortiert übrig, also auch Plutonium. Das ist aber bei normalem Reaktorbetrieb nicht mal sofort waffentauglich (das Isotopen-Verhältnis ist ungünstig).
Die einfache Rechnung 100t/6 kg pro Bombe = 16700 Bomben mag also für eine knackige Überschrift reichen. Der islamistische Terrorist, der mal eben in das englische Plutoniumlager spaziert, hat davon aber nicht viel.
Es sei denn es ist der Reiter der kleinen schäubleschen Apokalypse, denn für eine Dirty Bomb ist das Isotopenverhälnis recht egal. Aber warum in die Ferne schweifen: in Gorleben gibt's eine große Lagerhalle voller Betonbehälter mit hochradioaktivem Mist.
Und was ist überhaupt mit den Franzosen? Die nutzen die Kernenergie viel ausgiebiger. Wo ist deren Plutonium? Und was ist mit den Banlieues voller potentieller Gotteskrieger? Und mit den offenen Grenzen dank Schengen? Sollten wir da nicht viel mehr Angst haben?
Also, liebe Spiegel-Redaktion, ihr habt nicht nur das mit der Kernphysik vergeigt, sondern auch die Gefahr an der falschen Stelle ausgemacht. Schämt euch was!

Dienstag, 18. September 2007

Heiße Luft

...aus den Düsen eines Passagierjets ist das perfekte Ziel für wärmesuchende Luft-Luft-Raketen. Das freut besonders Verteidigungsminister Jung, der einfach mal aus heiterem Himmel erzählt, er werde entführte Passagierjets auch ohne Gesetzesgrundlage abschießen lassen, wenn sie als Waffe gegen Gebäude eingesetzt würden. Die fehlende Gesetzesgrundlage wird mit Berufung auf den "übergesetzlichen Notstand" von Jung übergangen. Aber einen Überverfassungs-Notstand gibt es nicht, und wie das Verfassungsgericht bereits letztes Jahr entschieden hat, kann auf Grundlage der Verfassung solches Flugzeugabschießen niemals legitim sein. Herr Jung ignoriert also ganz nonchalant die "freiheitlich-demokratische Grundordnung", die wir angeblich so rabiat gegen die Terroristen verteidigen müssen.

Auch auf der eher praktischen Ebene zaubert mir dieses entschlossene Vorgehen unseres Oberbefehlshabers ein Runzeln auf die Stirn: Woher weiß man denn, ob ein entführtes Flugzeug als Waffe eingesetzt wird? Hängen sich die Phantom-Jäger an die Schwanzflosse und warten, bis ein Hochhaus oder Atomkraftwerk vor dem Flieger auftaucht. Wenn dann geschossen wird, krachen die Entführer vielleicht ein paar Stockwerke tiefer ins Haus. Oder schießt man schon, wenn die Terroristen Kurs auf solche Ziele nehmen? Gerade rund um Mainhattan (und wo sonst sollte man in Deutschland ein 9/11-Spinoff inszenieren) liegen weite dichtbesiedelte Gebiete. Dann sehen wir vielleicht keine Bilder von einstürzenden Deutsche Bank-Twin Towers, sondern solche wie in Amsterdam oder Lockerbie.
Oder wird pauschal jedes entführte Flugzeug abgeschossen?
Nun, vielleicht stellt sich die Frage gar nicht erst. Denn getreu dem Motto "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin" hat der Verband der Bundeswehrpiloten bereits Befehlsverweigerung für diesen Fall angekündigt.

Nicht nur wegen der zweifelhaften Umsetzung ist es vollkommen unerklärlich, warum Jung dieses Thema überhaupt aufkocht. Will er potentielle Selbstmordattentäter etwa mit der Aussicht auf einen gewaltsamen Tod abschrecken? Fat chance! Oder sollen sie die Wirksamkeit ihres Terrors bezweifeln, wenn sie es mit einer fliegenden Bombe nicht medienwirksam bis ins Finanzzentrum Deutschlands schaffen, sondern nur eine zufällig am Abschussort liegende Reihenhaussiedlung nebst Einwohner in ein rauchendes Loch verwandelt wird?
Klarer wird es, wenn man die fast zeitgleiche Warnung von unserem rollstuhlfahrenden Menetekel Wolfgang Schäuble vor Atom-Terrorismus (ebenso aus der Luft gegriffen), mit in die Rechnung nimmt: Offenbar muss mal wieder dass Angstgefühl in der Bevölkerung geschürt werden, damit all diese "Antiterror-Maßnahmen" wie Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Foto-Fahndung usw. von uns willfährig abgenickt werden.
Da reichen subtile Mittel nicht mehr, rhetorische Nullnummern wie die vom Auswärtigen Amt ("Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.") machen einfach nicht genug Angst, da muss der Holzhammer ran.

Und wer da immer noch nicht genug Angst hat, ist bestimmt selber Terrorist. In diesem Fall zur Selbstanzeige bitte hier klicken.

Samstag, 8. September 2007

Sie sind alle gegen uns!

Die Welt ist schlecht und überall lauern Verschwörungen, die selbst Bond-Bösewichte blass aussehen lassen! Gut, dass es manche Menschen gibt, die zwischen den Zeilen lesen können und uns dann die Wahrheit im Internet präsentieren.
Das ist ja an sich nichts neues, und die folgende Wahrheit ist auch schon etwas angestaubt, aber ich habe trotzdem nicht schlecht gestaunt, als ich darüber stolperte: der Tsunami, der Ende 2004 Südost-Asien verwüstet hat, ist das größte Kriegsverbrechen der Geschichte!
Dieser These hat Joe Vialls aus einem beschaulichen Vorort von Perth, Australien, gleich zwei ellenlange Artikel (1. und 2.) auf seiner Wahrheitsenthüllungswebseite gewidmet – und offenbar so beeindruckend gewirkt, dass jemand davon auch noch eine deutsche Übersetzung veröffentlicht hat.

Leider muss ich als Lakai des Systems (in der Matrix würden sie mich Agent nennen) hier den Spielverderber machen, denn ein paar Ungereimtheiten sind mir in dieser unerschütterlichen Wahrheit doch aufgefallen:
  • Die Stärke des Erdbebens: Dass die Stärke des Erdbebens zunächst offiziell mit 8,0 angegeben wurde und dann auf 9,3 korrigiert wurde, wird hier als Indiz gesehen, dass es etwas zu vertuschen gab. Leider ist es aber nun mal so, dass ein Seismograph keine absolute Stärke angibt, sondern einen logarithmischen Ausschlag am Ort der Messung. Dieser muss dann in Beziehung zur Entfernung zum Erdbebenherd gesetzt werden um die absolute Stärke zu erhalten. Diese Beziehungen wurden aber bei der Einführung der Richter-Skala nicht für extrem starke Erdbeben geeicht, so dass sich bei Ausnahmebeben die Berechnung der Stärke besonders schwierig gestaltet. Generell werden die Werte genauer, je mehr Messungen von unterschiedlichen Messstationen einfließen, und das dauert nun mal eine Zeit, bis die aus aller Welt zusammengetragen werden.

  • Joe betont immer wieder, er wolle nicht zu wissenschaftlich werden, um den Leser nicht zu langweilen. Ist wohl auch besser so, denn wenn er "wissenschaftlich" wird kann das ganz schön in die Hose gehen. So behauptet Joe, das Erdbeben immer von einer elektromagnetischen Welle zwischen 0,5 und 12 Hz ausgelöst werden, wenn diese die Resonanzfrequenz des Gesteins treffen. Nun, wie können da mechanische Schwingungen entstehen?
    1. Lorentz-Kraft: dazu bräuchte man bewegte Ladungen, also stromführende Schichten in der Erdkruste - die gegen das umgebende Gestein auch isoliert sein müssten.
    2. Piezoeffekt: der ist aber nur bei ganz bestimmten Kristallen wirklich ausgeprägt.
    3. Influenz: Im Gestein gibt es leitende Schichten wo sich die Ladungsträger unter Einfluß des Feldes so verschieben, daß Teile des Meeresbodens stärker angezogen werden als andere. Nach außen müssen diese Schichten natürlich isoliert sein.
    4. Magnetismus: Es gibt magnetisierte Schichten in der Kruste, die vom Magnetfeld bewegt werden.
    Also, unmöglich ist das zwar nicht, aber die einzelnen Effekte sind in der Erdkruste - wenn überhaupt vorhanden - so schwach ausgeprägt, das man schon unvorstellbare Feldstärken bräuchte, um ganze Kontinentalplatten zu bewegen.
    ...von mechanischen Spannungen hat der Herr wohl noch nichts gehört.
  • Es wird lang und breit unter Exkurs zum Dambusters-Squadron erzählt, welchen massiven, Erdbebenerzeugenden Effekt eine Atombombe am Boden eines Tiefseegrabens haben kann – nur um dann zu sagen, dass die Bombe diesen Effekt gar nicht hatte. Denn die seismographische Signatur sei genauso gewesen wie die eines unterirdischen Atomtests (woher weiß er das?), also gab es nur eine Atomexplosion und kein Erbeben.
  • Es war also kein Erdbeben, sondern eine riesige Atomexplosion, die sich vor Sumatra ereignete. Die Stärke des "Bebens" von 9,3 auf der Richterskala wird von Vialls dabei nicht in Zweifel gezogen. Na dann rechnen wir mal:
    Die Magnitude des Bebens war 9,3, das entspricht einer Energie von 1,34x1020 J. Ein Kilotonne TNT entspricht 4,184x1012 J. Wir reden also von einem Äquivalent von 3,2x109 kt bzw 32.000 Megatonnen TNT. Die Amerikaner werden aber verdächtigt, den Tsunami mit einem W-53 Sprengkopf von 9 MT Sprengkraft ausgelöst zu haben. Diese Bombe ist aber um einen Faktor 3.560 zu schwach für den Effekt, bzw. würde bestenfalls ein Beben der Magnitude 6,5 simuliert haben.
Also haben vielleicht doch nicht die Amerikaner alle Moslems am indischen Ozean umbringen wollen?
Der Tag ist jedenfalls gerettet, dank sei … dem Dreisatz.

Freitag, 7. September 2007

Als die Apartheid noch salonfähig war...

Die Programmdirektoren der ARD fördern so manch unentdecktes Juwel der Filmgeschichte zutage, so gestern Nacht, als sie "Die Verdammten der Blauen Berge" zeigten. Das ist ein Film aus der guten alten Zeit (1964), als man sich erst die Drehorte im Reiseführer aussuchte und dann eine Handlung plante (oder auch nicht) - also in etwa das Prinzip von Traumschiff. Auch der Cast war ein Who-is-Who der B-Movie-Darsteller, die alle dringend adoptiert werden müssten, wenn sie noch lebten: Lex Barker, Dietmar Schönherr, Ronald Fraser … mehrfache Tarzan-Anspielungen konnte sich der Drehbuchschreiber ob seines Hauptdarstellers auch nicht verkneifen.

Dass der Film tatsächlich on location in Südafrika gefilmt war, hielt mich denn doch vor der Glotze.
Der Plot war ungefähr so: Amerikanischer Privatdetektiv (Tarzan, …äh Barker) wird von südafrikanischem Millionär, der sich bedroht fühlt, als Leibwächter nach Kapstadt geholt. Der P.I. sucht dann den Mörder, alle Bösewichte sterben, und nach getaner Arbeit heiratet er die hübsche Sekretärin des Millionärs - der übrigens auch tot ist, weil er auch Dreck am Stecken hatte (was auch sonst, schließlich war er als deutscher Kriegsgefangener nach Südafrika gekommen).

Aber wie gesagt, das ist nur das Gerüst, um eine Sightseeing-Tour durch das Western Cape zu organisieren. Oder wie soll man sich sonst erklären, das die Fahrt vom D.F. Malan Airport (heute Cape Town International) durch den Coon Carnival führt, ihren Höhepunkt in einer Verfolgungsjagd auf der Küstenstraße an den zwölf Aposteln findet, um dann schließlich in der Millionärsvilla in Kirstenbosch zu enden - so was nenne ich Umweg!

Abends muss der Detektiv erstmal eine verruchte Bar im District Six (ja, den gab's da noch) besuchen, vor der Tür versucht man ihn dann umzubringen - warum da ein Bootsteg ist, fragt man sich vergeblich. Genauso vergeblich fragt man sich, warum die Bösewichte immer in ausweglose Situationen flüchten.
Denn natürlich führt dann eine Spur nach Outshoorn, wo ein Verdächtiger ausgerechnet Straußenfarmer ist (er hätte ja nach der Tat in zwei Stunden Autofahrt von Kapstadt flüchten können, das sind ja auch nur 350km Luftlinie…). Der eigentliche Verdächtige ist dann einer der farbigen Boys, der auch sofort abhaut - und natürlich in die Cango-Höhle flüchtet. So Tropfsteinhöhlen mit nur einem Ausgang sind halt der beste Weg, um einem Verfolger zu entkommen. Das ist übrigens der größte Auftritt eines Farbigen oder Schwarzen, die sonst wie bei Traumschiff nur als Nicknegerchen im Bildhintergrund auftauchen.
Da noch nicht genug exotische Kulissen zu sehen waren, muss noch eine Schlüsselperson im Krügerpark besucht werden, und zwar nicht irgendwo, sondern gleich im Mala Mala Game Reserve. Der gesuchte Mann wird natürlich vom Löwen angefallen und kann dem Helden (der ganz un-tarzan-artig den Löwen erschossen hat) im Sterben noch des Rätsels Lösung ins Ohr flüstern. So kommt man, wieder in Kapstadt, dem Haupt-Mörder Dietmar Schönherr auf die Spur, dessen kriminelles Genie ihn sofort in die Seilbahn zum Tafelberg flüchten lässt. Zwar nicht die beste Wahl, aber für Ortskundige gäbe es da schon ein paar Fluchtwege. Da diese aber nicht so spannende Blicke auf Kapstadt bieten muss der Böse natürlich versuchen, die Nordflanke (500m Steilwand) hinunterzuklettern, wobei er dann selbstverständlich abstürzt.

Ach, müssen das schöne Zeiten gewesen sein, als man Zuschauer noch mit exotischen Schauplätzen über langweilige Plots, Logikfehler und stereotype Schauspielleistungen hinwegtrösten konnte, als die Rassentrennung in der freien Welt noch Gang und Gäbe war und man noch ungeniert Äpfel aus Südafrika essen konnte.

Geschafft: IKEA aus Google verdrängt!

In meinem Kreuzzug gegen IKEA konnte ich jetzt mit Google einen mächtigen Verbündeten gewinnen: eine Suche nach "ikea lieferung frei haus" liefert nicht nur meinen letzten Beitrag unter den ersten zehn Hits, sondern auch noch vor dem ersten IKEA-eigenen Treffer!