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Montag, 17. Dezember 2007

Klar, die Amis sind schuld!

am Klimawandel im Allgemeinen und am Stillstand bei der Bali-Konferenz im Besonderen. Und wenn nicht die Amis, dann die Politiker, die immer nur herum schwafeln. Wir Normalmenschen sind da ja schon viel weiter. Im Physikunterricht wird heute schon jedem Kind beigebracht, wie viel verschwenderischer eine normale Glühlampe gegenüber einer Energiesparlampe ist.
Just in demselben Physikraum, wo so modern und methodenreich das (schlechte) Klimagewissen aufgebaut wird, liefen heute 2 Stunden nach Schulschluss alle Heizkörper auch Hochtouren - und das Fenster stand sperrangelweit auf! Aber egal, der Nachthausmeister wird es schon richten - irgendwann.
Vielleicht sollten wir ja die Nachthausmeister 2009 nach Kopenhagen schicken, dann wird's vielleicht noch was mit dem Klimaschutz.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Schlechtes-Gewissen-Rechner

Unter http://www.myfootprint.org/ gibt es einen Online-Rechner, der mit ein paar Fragen deinen "ökologischen Fußabdruck" berechnet. Irgendwie wird dein Lebensstil da in Hektar Anbaufläche umgerechnet, die der Lebensstil benötigt. Das Ergebnis wird dann noch verglichen mit dem jeweiligen Landesdurchschnitt und der Fläche, die pro Kopf der Weltbevölkerung zur Verfügung steht.
Mein Ergebnis war 2,7 ha, was zwar deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 4,7 ha lag, aber die Erde müsste immer noch 1,5 mal so groß sein, wenn alle so leben wollten wie ich - dabei halte ich meinen Lebensstil noch nicht mal für sooo erstrebenswert.
Also, wer sich etwas schlechtes Gewissen machen lassen will oder einfach nur Gründe für den Umzug nach Gliese 581c sucht: einfach den Test machen.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Eis futsch

Mit ritueller Regelmäßigkeit stellt man alle paar Monate fest, dass die polare Eiskappe noch 20 Jahre früher als erwartet verschwinden wird, jetzt soll es 2020 soweit sein. Um das noch zu toppen, müsste man jetzt schon feststellen, dass es schon gar kein Eis mehr dort gibt.
So oder so, mit dem Auswilderungsprogramm für Knut wird das erstmal nix. Man gibt aber noch nicht auf, schließlich gibt es ja noch Gliese 581c, und die Technik, um Eisbären auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, steht angeblich kurz vor dem Durchbruch.

Während sich nun aber alle um das Schicksal der Knutartigen sorgen, werden andere Opfer der schwindenden Polkappe ganz vergessen: Atom-U-Boot-Besatzungen.
Bisher hielten sich atomgetriebene Raketen-U-Boote gerne im Polarmeer auf. Von dort konnten sie ggf. bequem die ganze Nordhalbkugel vernichten und waren unter der Eisdecke vor Entdeckung geschützt. Doch nun wird ihnen dieser natürliche Lebensraum jäh genommen, hunderte U-Boot-Fahrer sind von Arbeitslosigkeit bedroht! Als hochspezialisierte Fachkräfte für die Vernichtung der Menschheit sind sie nur schwer in den ersten Arbeitsmarkt vermittelbar, der gesellschaftliche Absturz mit allen Folgen (Alkoholismus, familiäre Gewalt, Amoklauf) wäre unvermeidlich.
Es ist daher höchste Zeit, für den Erhalt der Polkappen und globaler Feindbilder einzutreten.
Rettet die U-Boot-Fahrer! Es ist bereits 5 vor 12!

Mittwoch, 25. April 2007

Neue Mittel gegen den Klimawandel

Nachdem Schweigemärsche und Schweigeminuten für politische Zwecke bereits ein alter Hut sind, sollen sie jetzt auch gegen den Klimawandel eingesetzt werden. So oder so ähnlich hat das jetzt die Weltbank vorgeschlagen: Weltbank wollte Klimawandel totschweigen
Also liebe Ökofreaks, Hybridfahrer und Rapsöltrinker: einfach die Klappe halten.

Wir können umziehen

Ihr könnt die Energiespar-Lampen wieder rausschrauben, die Hybridautos zum Schrottplatz bringen und wieder die Cayennes und Phaetons aus der Garage holen: der Klimawandel kann uns nichts mehr anhaben! Sollte es wirklich mal ungemütlich auf der Erde werden, ziehen wir einfach um!
Es wurde jetzt nämlich ein erdähnlicher Planet entdeckt, nur 20,5 Lichtjahre entfernt. Und das gute ist: er ist sogar etwas größer als die Erde, also noch mehr Platz zum Brandroden, Krieg führen, Giftmüll verbuddeln.
Der Europäische Rat wird am 21.6. über den EU-Beitritt des neuen Planeten beraten.