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Montag, 23. Juni 2008

Dengeln was das Zeug hält!

Wie die Zeit vergeht: langsam aber inevitably rückt der nächste Internationale Day des Denglish closer. Also sollte wir langsam die Preparations commencen, damit diese wichtige Event auch würdig celebrated werden kann.
Ich werde den Day dieses Year wieder in Italy begehen, was der Internationality das Days aber nur zuträglich sein kann. Zwar soll es an meinem diesjahrigen Holiday-Resort auch WiFi-Hotspots geben, zur safety fange ich mit den Vorbereitungen aber schon mal in Germany an, denn you never know...
So without further Gerede around den heißen Porridge, presente ich hier mal das Banner für den diesjährigen Day. Es soll neben dem official L3D-Logo noch mehr Awareness für das Denglische in der Population raisen. In diesem Sinne:
Let's get ready to dengel!

Montag, 3. März 2008

Play the Marseillaise, play it!

Gerade ergeht sich das ZDF wieder in deutschem Selbstmitleid und zeigt in einem ermüdenden Zweiteiler, wie unzählige unschuldige Flüchtlinge aus Ostpreußen vom bösen russischen U-Boot ersäuft werden (in guter Manier amerikanischer Kalter-Kriegs-Filme haben die Russen einen dicken roten Stern auf dem Torpedorohr eingeschmiedet, der kurz vor dem tödlichen Schuß in Großaufnahme gezeigt wird). Vorher wird aber noch dem Führer im Radio gelauscht und gemeinsam "Die Wacht am Rhein gesungen".

Sprachlos kann ich da nur noch zur kitschig-schönsten Szene der Filmgeschichte greifen... hier deswegen aus Rick's Cafe in Casablanca der Eurovision Song Contest 1942: Wacht am Rhein vs. Marseillaise

Montag, 21. Januar 2008

Ohne Worte

Schön, das mein Windows mir auch dann noch mit informativen Warnmeldungen aushelfen will, wenn es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt:

PS: Dies ist kein Photoshop-Fake, sondern Admin-Alltag!

Freitag, 26. Oktober 2007

Kein Todestag?

... kein RAF-Jubiläum, kein unerwarteter Todesfall, keine Bahnstreik-Sondersendung, kein ZDF Spezial zum Kraftwerkseinsturz? Ich glaube es kaum: ich sehe Veronica Mars!!!

Montag, 8. Oktober 2007

Adopt an Actor: Der Erstschlag ist dabei

Schon vor einiger Zeit haben Julius und Frank-Rock einen neuen Trend aus USA eingeschleppt: Adopt an Actor!
Zunächst habe ich mich da vornehm zurück gehalten, aber jetzt muss ich einfach mitmachen. Also ist hier der neue Schützling des Atomaren Erstschlags:

Haylie Katherine Duff


Warum gerade sie? Nun, aus dem einfachen Grunde, dass sie - gender issues aside - quasi mein Namensvetter ist. Bekannt ist sie eigentlich kaum, angeblich am meisten von einer Nebenrolle in "Eine himmlische Familie" (kenn' ich nich'). Andere Auftritte hatte sie z.B. neben ihrer Schwester Hilary in "Lizzie McGuire" (kenn' ich nich') und ähnlichen Meisterwerken der abendländischen Kinematographie (kenn' ich auch nich').
Kurzum, bevor spock.com mir vor wenigen Stunden unsere Verwandschaft aufzeigte, hatte ich keinen Schimmer von Haylie...

...was ein umso größerer Grund ist, sie zu adoptieren! Spread the word.

Dienstag, 25. September 2007

Antisemiten-Plugin?

Firefox ist ein toller Browser, man kann ihn mit Plugins endlos erweitern oder Wörterbücher installieren, die eine Word-artige Rechtschreibkorrektur bei Eingabefeldern bereitstellen, also z.B. wenn man einen Blog-Post schreibt.
So geschehen gestern, als ich mich vor Trauer über das Ableben Baudouins vertippte und statt Andenken "Nadenkne" schrieb. Ein Rechtsklick würde dies, so hoffte ich, schnell ins korrekte Wort verwandeln - aber siehe da, der einzige Verbesserungsvorschlag, den das Deutsche Wörterbuch 1.0.1 mir machte, war "Judenknecht"!
Nun frage ich mich: liegt es an den Schreibern dieses Plugins oder ist die deutsche Sprache per se einfach antisemitisch? Für meinen Geschmack jedenfalls ist diese Wörterbuch etwas zu deutsch.

Montag, 24. September 2007

Der König ist tot - es lebe der König!

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Baudouin Albert Charles Leopold Axel Marie Gustave, der König von Belgien, kürzlich verstorben. Die Umstände seines Todes sind nicht ganz geklärt, Gerüchte deuten aber auf akute Meinungsfreiheitsbeschneideritis hin, ein Fremdverschulden wird nicht ausgeschlossen.
Leider werden wir den geheimnisumwitterten Tod Baudouins nicht klären können. Doch in seinem Andenken wollen wir eine Schweigeminute 2.0 einlegen:









Schließlich wünschen wir den Verantwortlichen (so es sie gibt) einen möglichst baldigen und grausamen Tod, Königsmörder haben es nicht besser verdient!

Freitag, 21. September 2007

Grundkurs Physik für Spiegel-Redakteure

Wie aktuell in SpOn berichtet wird, hat Großbritannien zu viel Plutonium. Was an sich noch nicht so interessant wäre, könnte man daraus nicht tausende von Atombomben bauen - und schon ist es ein Thema für dieses Blog. Und woher haben die Briten all das Plutonium? SpOn weiß es:


Plutonium entsteht, wenn Uran wiederaufbereitet wird, um dieses wieder nutzbar zu machen.

Aber warum, liebe Redaktion, will dann jeder aufstrebende Schurkenstaat einen Atomreaktor haben und nicht bloß eine Wiederaufbereitungsanlage?
Der Grund ist einfach: Plutonium entsteht nicht bei der Wiederaufbereitung, sondern im Reaktor aus Uran 238 durch Neutroneneinfang. Die Wiederaufbereitung trennt bloß die verschiedenen Elemente aus den alten Brennstäben heraus, damit man das verbliebene Uran erneut anreichern und in den Reaktor stecken kann. Natürlich bleiben auch alle Spaltprodukte fein säuberlich sortiert übrig, also auch Plutonium. Das ist aber bei normalem Reaktorbetrieb nicht mal sofort waffentauglich (das Isotopen-Verhältnis ist ungünstig).
Die einfache Rechnung 100t/6 kg pro Bombe = 16700 Bomben mag also für eine knackige Überschrift reichen. Der islamistische Terrorist, der mal eben in das englische Plutoniumlager spaziert, hat davon aber nicht viel.
Es sei denn es ist der Reiter der kleinen schäubleschen Apokalypse, denn für eine Dirty Bomb ist das Isotopenverhälnis recht egal. Aber warum in die Ferne schweifen: in Gorleben gibt's eine große Lagerhalle voller Betonbehälter mit hochradioaktivem Mist.
Und was ist überhaupt mit den Franzosen? Die nutzen die Kernenergie viel ausgiebiger. Wo ist deren Plutonium? Und was ist mit den Banlieues voller potentieller Gotteskrieger? Und mit den offenen Grenzen dank Schengen? Sollten wir da nicht viel mehr Angst haben?
Also, liebe Spiegel-Redaktion, ihr habt nicht nur das mit der Kernphysik vergeigt, sondern auch die Gefahr an der falschen Stelle ausgemacht. Schämt euch was!

Samstag, 8. September 2007

Sie sind alle gegen uns!

Die Welt ist schlecht und überall lauern Verschwörungen, die selbst Bond-Bösewichte blass aussehen lassen! Gut, dass es manche Menschen gibt, die zwischen den Zeilen lesen können und uns dann die Wahrheit im Internet präsentieren.
Das ist ja an sich nichts neues, und die folgende Wahrheit ist auch schon etwas angestaubt, aber ich habe trotzdem nicht schlecht gestaunt, als ich darüber stolperte: der Tsunami, der Ende 2004 Südost-Asien verwüstet hat, ist das größte Kriegsverbrechen der Geschichte!
Dieser These hat Joe Vialls aus einem beschaulichen Vorort von Perth, Australien, gleich zwei ellenlange Artikel (1. und 2.) auf seiner Wahrheitsenthüllungswebseite gewidmet – und offenbar so beeindruckend gewirkt, dass jemand davon auch noch eine deutsche Übersetzung veröffentlicht hat.

Leider muss ich als Lakai des Systems (in der Matrix würden sie mich Agent nennen) hier den Spielverderber machen, denn ein paar Ungereimtheiten sind mir in dieser unerschütterlichen Wahrheit doch aufgefallen:
  • Die Stärke des Erdbebens: Dass die Stärke des Erdbebens zunächst offiziell mit 8,0 angegeben wurde und dann auf 9,3 korrigiert wurde, wird hier als Indiz gesehen, dass es etwas zu vertuschen gab. Leider ist es aber nun mal so, dass ein Seismograph keine absolute Stärke angibt, sondern einen logarithmischen Ausschlag am Ort der Messung. Dieser muss dann in Beziehung zur Entfernung zum Erdbebenherd gesetzt werden um die absolute Stärke zu erhalten. Diese Beziehungen wurden aber bei der Einführung der Richter-Skala nicht für extrem starke Erdbeben geeicht, so dass sich bei Ausnahmebeben die Berechnung der Stärke besonders schwierig gestaltet. Generell werden die Werte genauer, je mehr Messungen von unterschiedlichen Messstationen einfließen, und das dauert nun mal eine Zeit, bis die aus aller Welt zusammengetragen werden.

  • Joe betont immer wieder, er wolle nicht zu wissenschaftlich werden, um den Leser nicht zu langweilen. Ist wohl auch besser so, denn wenn er "wissenschaftlich" wird kann das ganz schön in die Hose gehen. So behauptet Joe, das Erdbeben immer von einer elektromagnetischen Welle zwischen 0,5 und 12 Hz ausgelöst werden, wenn diese die Resonanzfrequenz des Gesteins treffen. Nun, wie können da mechanische Schwingungen entstehen?
    1. Lorentz-Kraft: dazu bräuchte man bewegte Ladungen, also stromführende Schichten in der Erdkruste - die gegen das umgebende Gestein auch isoliert sein müssten.
    2. Piezoeffekt: der ist aber nur bei ganz bestimmten Kristallen wirklich ausgeprägt.
    3. Influenz: Im Gestein gibt es leitende Schichten wo sich die Ladungsträger unter Einfluß des Feldes so verschieben, daß Teile des Meeresbodens stärker angezogen werden als andere. Nach außen müssen diese Schichten natürlich isoliert sein.
    4. Magnetismus: Es gibt magnetisierte Schichten in der Kruste, die vom Magnetfeld bewegt werden.
    Also, unmöglich ist das zwar nicht, aber die einzelnen Effekte sind in der Erdkruste - wenn überhaupt vorhanden - so schwach ausgeprägt, das man schon unvorstellbare Feldstärken bräuchte, um ganze Kontinentalplatten zu bewegen.
    ...von mechanischen Spannungen hat der Herr wohl noch nichts gehört.
  • Es wird lang und breit unter Exkurs zum Dambusters-Squadron erzählt, welchen massiven, Erdbebenerzeugenden Effekt eine Atombombe am Boden eines Tiefseegrabens haben kann – nur um dann zu sagen, dass die Bombe diesen Effekt gar nicht hatte. Denn die seismographische Signatur sei genauso gewesen wie die eines unterirdischen Atomtests (woher weiß er das?), also gab es nur eine Atomexplosion und kein Erbeben.
  • Es war also kein Erdbeben, sondern eine riesige Atomexplosion, die sich vor Sumatra ereignete. Die Stärke des "Bebens" von 9,3 auf der Richterskala wird von Vialls dabei nicht in Zweifel gezogen. Na dann rechnen wir mal:
    Die Magnitude des Bebens war 9,3, das entspricht einer Energie von 1,34x1020 J. Ein Kilotonne TNT entspricht 4,184x1012 J. Wir reden also von einem Äquivalent von 3,2x109 kt bzw 32.000 Megatonnen TNT. Die Amerikaner werden aber verdächtigt, den Tsunami mit einem W-53 Sprengkopf von 9 MT Sprengkraft ausgelöst zu haben. Diese Bombe ist aber um einen Faktor 3.560 zu schwach für den Effekt, bzw. würde bestenfalls ein Beben der Magnitude 6,5 simuliert haben.
Also haben vielleicht doch nicht die Amerikaner alle Moslems am indischen Ozean umbringen wollen?
Der Tag ist jedenfalls gerettet, dank sei … dem Dreisatz.

Freitag, 7. September 2007

Als die Apartheid noch salonfähig war...

Die Programmdirektoren der ARD fördern so manch unentdecktes Juwel der Filmgeschichte zutage, so gestern Nacht, als sie "Die Verdammten der Blauen Berge" zeigten. Das ist ein Film aus der guten alten Zeit (1964), als man sich erst die Drehorte im Reiseführer aussuchte und dann eine Handlung plante (oder auch nicht) - also in etwa das Prinzip von Traumschiff. Auch der Cast war ein Who-is-Who der B-Movie-Darsteller, die alle dringend adoptiert werden müssten, wenn sie noch lebten: Lex Barker, Dietmar Schönherr, Ronald Fraser … mehrfache Tarzan-Anspielungen konnte sich der Drehbuchschreiber ob seines Hauptdarstellers auch nicht verkneifen.

Dass der Film tatsächlich on location in Südafrika gefilmt war, hielt mich denn doch vor der Glotze.
Der Plot war ungefähr so: Amerikanischer Privatdetektiv (Tarzan, …äh Barker) wird von südafrikanischem Millionär, der sich bedroht fühlt, als Leibwächter nach Kapstadt geholt. Der P.I. sucht dann den Mörder, alle Bösewichte sterben, und nach getaner Arbeit heiratet er die hübsche Sekretärin des Millionärs - der übrigens auch tot ist, weil er auch Dreck am Stecken hatte (was auch sonst, schließlich war er als deutscher Kriegsgefangener nach Südafrika gekommen).

Aber wie gesagt, das ist nur das Gerüst, um eine Sightseeing-Tour durch das Western Cape zu organisieren. Oder wie soll man sich sonst erklären, das die Fahrt vom D.F. Malan Airport (heute Cape Town International) durch den Coon Carnival führt, ihren Höhepunkt in einer Verfolgungsjagd auf der Küstenstraße an den zwölf Aposteln findet, um dann schließlich in der Millionärsvilla in Kirstenbosch zu enden - so was nenne ich Umweg!

Abends muss der Detektiv erstmal eine verruchte Bar im District Six (ja, den gab's da noch) besuchen, vor der Tür versucht man ihn dann umzubringen - warum da ein Bootsteg ist, fragt man sich vergeblich. Genauso vergeblich fragt man sich, warum die Bösewichte immer in ausweglose Situationen flüchten.
Denn natürlich führt dann eine Spur nach Outshoorn, wo ein Verdächtiger ausgerechnet Straußenfarmer ist (er hätte ja nach der Tat in zwei Stunden Autofahrt von Kapstadt flüchten können, das sind ja auch nur 350km Luftlinie…). Der eigentliche Verdächtige ist dann einer der farbigen Boys, der auch sofort abhaut - und natürlich in die Cango-Höhle flüchtet. So Tropfsteinhöhlen mit nur einem Ausgang sind halt der beste Weg, um einem Verfolger zu entkommen. Das ist übrigens der größte Auftritt eines Farbigen oder Schwarzen, die sonst wie bei Traumschiff nur als Nicknegerchen im Bildhintergrund auftauchen.
Da noch nicht genug exotische Kulissen zu sehen waren, muss noch eine Schlüsselperson im Krügerpark besucht werden, und zwar nicht irgendwo, sondern gleich im Mala Mala Game Reserve. Der gesuchte Mann wird natürlich vom Löwen angefallen und kann dem Helden (der ganz un-tarzan-artig den Löwen erschossen hat) im Sterben noch des Rätsels Lösung ins Ohr flüstern. So kommt man, wieder in Kapstadt, dem Haupt-Mörder Dietmar Schönherr auf die Spur, dessen kriminelles Genie ihn sofort in die Seilbahn zum Tafelberg flüchten lässt. Zwar nicht die beste Wahl, aber für Ortskundige gäbe es da schon ein paar Fluchtwege. Da diese aber nicht so spannende Blicke auf Kapstadt bieten muss der Böse natürlich versuchen, die Nordflanke (500m Steilwand) hinunterzuklettern, wobei er dann selbstverständlich abstürzt.

Ach, müssen das schöne Zeiten gewesen sein, als man Zuschauer noch mit exotischen Schauplätzen über langweilige Plots, Logikfehler und stereotype Schauspielleistungen hinwegtrösten konnte, als die Rassentrennung in der freien Welt noch Gang und Gäbe war und man noch ungeniert Äpfel aus Südafrika essen konnte.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Atomarer Erstschlag?

Wer den Namen meines Blogs für nicht zeitgemäß hält, möge sich nur mal die heutige SpOn-Schlagzeile ansehen:

Dienstag, 10. Juli 2007

Geistiges Eigentum

Auf jeder teuer gekauften DVD wird man erstmal als Raubkopierer beschimpft, Kinokarten kosten über 7 Euro - aber all das nimmt man gerne in Kauf um an der unermüdlich sprudelnden Kreativität der großen Filmstudios teilzuhaben, die uns ständig neue, noch nie dagewesene Filmerlebnisse bescheren, wie ein Blick ins aktuelle Kino-Programm zeigt:
  • Hostel 2
  • Fluch der Karibik 3
  • Shrek der Dritte
  • Stirb Langsam 4.0
  • Harry Potter 5
  • Ocean's 13
Und schon sieht man sich als ahnungsloser Kinogänger mit einem juristischen Dilemma konfrontiert: Denn "das Urheberrecht schützt geistige und künstlerische Leistungen" (WP) - greift es bei Abwesenheit solcher Leistungen dann überhaupt noch?

Freitag, 6. Juli 2007

Jugendschutz


In Italien funktioniert der Jugendschutz offenbar noch: Modern Talking-CDs stehen dort, wo sie hingehören!

Celebraten auf dem Motorway

Inzwischen bin ich wieder aus Italien zurückgekehrt, obwohl die Wolken über dem Brenner Ungutes vermuten ließen. Den 1. internationalen Day des Denglish konnte ich daher nur auf dem Motorway celebraten und nicht im Web. Das hatte aber immerhin den nice effect, dass 34 Mittravelnde im Bus auch von diesem wichtigen Day erfahren haben. An einem italienischen Truck Stop hatte dann auch meine provisorische Ad-Hoc-Interims-Denglish-Day-Hymne Premiere (zu singen auf das Fraggles-Theme)
Denglisch sprechen wir
Handy, Meeting, oh my dear
das ist supercool
und auch wonderful
Da ich mich online (siehe Gedenkstätte 2.1) und offline für den I3D eingesetzt habe, hope ich natürlich jetzt auf einen Place in der I3D-Ruhmeshalle.

Dienstag, 12. Juni 2007

Schrödingers Katze ist tot

Das war natürlich auch zu erwarten, wenn Erwin Schrödinger seine Katze in eine dunkle Kiste stopft, in der auch eine Giftgasampulle liegt, die beim Zerfall eines radioaktiven Atomkerns zerplatzt. Der Trick bei diesem Gedankenexperiment, war aber, dass die Katze sich in einem Schwebezustand zwischen Tod und Leben befindet, solange man die Schachtel nicht öffnet – genauso wie Zerfall des Atoms sich in der Schwebe der Wahrscheinlichkeitsfunktion befindet, bis der Zustand des Kerns durch die Messung festgelegt wird.
Leider ist es mit dieser Unsicherheit nun vorbei, denn ein Ingenieur in South Carolina hat nun die Cat Cam erfunden, d.h. wir sehen nun auch was in der Kiste passiert. Die Katze lebt also (vielleicht) noch, aber das Experiment ist tot.
Vollkommen unbeeindruckt davon nutzten aber viele Stubentiger weiter die Tücken der Quantenmechanik, um uns Vernunftmenschen ein Runzeln auf die Stirn zu zaubern. So spazierte neulich nachts dieser Vierbeiner wie selbstverständlich in meine Wohnung (3. Etage), ließ sich streicheln und verschwand nach 20 Minuten genauso selbstverständlich wieder im Treppenhaus.
Tags drauf schaute er sich die Welt wieder von oben an, diesmal aber vom Dach des gegenüber liegenden Hauses ... entweder hat dieses Tier gute Beziehungen oder es weiß mehr über Quantenphysik als ich.

Was würde buttercup nun sagen: Auch dieser Tag wäre damit gerettet, dank sei ... meiner neuen Digicam.

Montag, 21. Mai 2007

Vergiß Knut!

Nachdem Knut seine 15 Minuten Ruhm wirklich über Gebühr hatte, beweisen auch andere Zoos, dass ihre Tiere zu außergewöhnlichen Publicity-Stunts in der Lage sind. So hat der Zoo Gelsenkirchen jetzt etwas was noch seltener als Eisbären-Babys ist: Antilopen-Zwillinge! Leider werden Elen-Antilopen so groß wie Kühe, so dass der Niedlichkeitsfaktor schnell leiden dürfte.
Die grazil geschwungenen Hörner wiederum eignen sich auch für Fabelwesen. Falls der Zoo also die Rechte an Abasi und Akil nicht zu Geld machen kann, könnte er immer noch 4 Einhorn-Hörner auf eBay verkaufen...