"Datenschutz darf nicht zum Täterschutz werden" sagt die CDU in ihrem neuen Programmentwurf. Angesichts solcher Fallbeispiele, wie gestern von Frontal 21 präsentiert, wo 2005 nach einer Brandstiftung 700 Menschen in die Fahndung gerieten, nur weil ihre Handys zum Tatzeitpunkt in die umgebenden Funknetze eingeloggt waren, ist das doch der blanke Hohn! Aber wahrscheinlich will die CDU nur dem großen Vorbild USA hinterher hecheln, wo man schon wieder einen Schritt weiter ist: Second-Hand-Händler müssen in mehreren Bundesstaaten umfangreiche Datenbanken anlegen mit Details zu den Waren, Kauf und Verkauf, haufenweise persönliche Daten von Käufern und Verkäufern und deren Fingerabdrücken. Da ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis jeder eBay-Nutzer einen Fingerabdruck-Scanner braucht.
Ich könnte mich jetzt mal richtig über den Raubbau an Datenschutz und Bürgerrechten unter dem Deckmäntelchen "Sicherheit" auslassen...
...aber das muss warten - ich muss jetzt erstmal kotzen gehen!
Mittwoch, 9. Mai 2007
Dienstag, 8. Mai 2007
Der Kampf kann beginnen
Ich bin gerüstet für den Battle of the Blogs 2007.
Ich habe mir auf dem russischen Schwarzmarkt einen Nachbau der Tsar-Bombe besorgt, der größten je gebauten Atombombe. 30 Tonnen schwer und sogar komplett mit Uran-Mantel, damit erhöht sich die Sprengkraft auf 100-150 Megatonnen. Transportieren kann ich das Ding zwar nicht mehr, aber eine Bodenexplosion hier in Aachen dürfte dank Fallout einen Korridor von 200 x 2000 km unbewohnbar machen. Wenn ich auf die richtige Windrichtung warte erwische ich euch alle! Also, kommt mir nicht schräg.
Wir sollten uns aber mit dem Battle beeilen, der Hausverwalter stellt schon dumme Fragen wegen der Risse im Fundament.
Ich habe mir auf dem russischen Schwarzmarkt einen Nachbau der Tsar-Bombe besorgt, der größten je gebauten Atombombe. 30 Tonnen schwer und sogar komplett mit Uran-Mantel, damit erhöht sich die Sprengkraft auf 100-150 Megatonnen. Transportieren kann ich das Ding zwar nicht mehr, aber eine Bodenexplosion hier in Aachen dürfte dank Fallout einen Korridor von 200 x 2000 km unbewohnbar machen. Wenn ich auf die richtige Windrichtung warte erwische ich euch alle! Also, kommt mir nicht schräg.
Wir sollten uns aber mit dem Battle beeilen, der Hausverwalter stellt schon dumme Fragen wegen der Risse im Fundament.
Gedenkstätte 2.0
Hab's nicht geschafft, mir so ein Blogpet zuzulegen, daher habe ich mir ein anderes Gimmik für die Seitenleiste gebastelt: die Gedenkstätte 2.0.
Unter (un)wichtige Jubiläen werden tagesaktuell Jahrestage wichtiger oder auch nicht so wichtiger Ereignisse angezeigt, die aus irgendeinem Grund meine Aufmerksamkeit erhalten haben. Damit spare ich mir die Arbeit, mit dem Posten den jeweiligen Tag abzuwarten. Das habe ich einmal versucht und für zu aufwändig befunden.
Ich bin für Anregungen offen, will aber die Kontrolle über die Datenbank behalten. Wer also einen Jahrestag einbringen möchte, postet ihn hier einfach als Kommentar und ich nehme ihn auf, wenn er mir gefällt.
EDIT: habe das Widget jetzt auch mit Gedenkstätte 2.0 betitelt, gefiel mir irgendwie besser.
Unter (un)wichtige Jubiläen werden tagesaktuell Jahrestage wichtiger oder auch nicht so wichtiger Ereignisse angezeigt, die aus irgendeinem Grund meine Aufmerksamkeit erhalten haben. Damit spare ich mir die Arbeit, mit dem Posten den jeweiligen Tag abzuwarten. Das habe ich einmal versucht und für zu aufwändig befunden.
Ich bin für Anregungen offen, will aber die Kontrolle über die Datenbank behalten. Wer also einen Jahrestag einbringen möchte, postet ihn hier einfach als Kommentar und ich nehme ihn auf, wenn er mir gefällt.
EDIT: habe das Widget jetzt auch mit Gedenkstätte 2.0 betitelt, gefiel mir irgendwie besser.
Montag, 7. Mai 2007
Super-Sarko schlägt zu
Nun haben die Franzosen ja einen neuen Staatspräsidenten gewählt: Nicolas Sarkozy. Dass man bei 53 zu 47 Prozent der Stimmen schon von "großer Mehrheit" spricht, mag in Zeiten von großer Koalition verständlich sein. Aber es gibt immer noch genug Franzosen, die gegen diesen Westentaschen-Le Pen sind. Manche zeigen das auch so deutlich, dass man wohl Blauhelme schicken würde, wenn diese Wahl nicht in Europa stattfände.
Aber jetzt ist Super-Sarko nun mal Präsident und schon verspricht er den Franzosen das Blaue vom Himmel herunter: Die Arbeitslosigkeit soll bis 2012 auf 4,5% sinken, d.h. 1,4 Millionen neue Jobs müssen her. Und dass wird dadurch geschafft, dass im öffentlichen Dienst massiv Jobs abgebaut werden und die 35-Stunden-Woche aufgeweicht wird. Ähnlich logisch klingt die Energiepolitik: die Atomkraft bleibt unangetastet aber der Anteil der erneuerbaren Energien soll steigen - das geht dann ja nur, indem der Gesamtenergieverbrauch steigt. Hurrah!
Mehr als Super-Sarkos Hauruck-Parolen sorgen mich aber solche Kommentare dazu wie der von dondj1 zum Artikel in der SZ: "Ich glaube, dass ein erfolgreicher Reformkurs auch schmerzen bereiten wird. Gut ist nur, wer diese Schmerzen auch aushält." Es lebe der Sozial-Darwinismus!
Na dann gute Nacht!
Aber jetzt ist Super-Sarko nun mal Präsident und schon verspricht er den Franzosen das Blaue vom Himmel herunter: Die Arbeitslosigkeit soll bis 2012 auf 4,5% sinken, d.h. 1,4 Millionen neue Jobs müssen her. Und dass wird dadurch geschafft, dass im öffentlichen Dienst massiv Jobs abgebaut werden und die 35-Stunden-Woche aufgeweicht wird. Ähnlich logisch klingt die Energiepolitik: die Atomkraft bleibt unangetastet aber der Anteil der erneuerbaren Energien soll steigen - das geht dann ja nur, indem der Gesamtenergieverbrauch steigt. Hurrah!
Mehr als Super-Sarkos Hauruck-Parolen sorgen mich aber solche Kommentare dazu wie der von dondj1 zum Artikel in der SZ: "Ich glaube, dass ein erfolgreicher Reformkurs auch schmerzen bereiten wird. Gut ist nur, wer diese Schmerzen auch aushält." Es lebe der Sozial-Darwinismus!
Na dann gute Nacht!
Heute vor 92 Jahren...
..., am 7. Mai 1915, wurde der Ozeandampfer Lusitania von U-20 vor der irischen Küste versenkt. Unter den 1198 Toten waren 128 Amerikaner, trotzdem hat es noch fast 2 Jahre gedauert, bis die USA gegen Deutschland in den 1. Weltkrieg einstiegen.
Heute wäre man da wohl flotter, und wenn kein Schiff untergeht, würde man dem Sicherheitsrat eben Beweise vorlegen, dass eins versenkt werden könnte. Wär ja sonst auch langweilig.
Heute wäre man da wohl flotter, und wenn kein Schiff untergeht, würde man dem Sicherheitsrat eben Beweise vorlegen, dass eins versenkt werden könnte. Wär ja sonst auch langweilig.
Donnerstag, 3. Mai 2007
Prioritäten-Pilz
Buttercup hält sich in seine Blog ein Häschen aus Japan. Ob ein Käfig von 130x180 Pixeln als artgerechte Haltung zu bezeichnen ist, sei mal dahingestellt - aber die Japaner schrecken ja eh vor nix zurück (ich sach nur: Katzen im Glas!).
Um Bunny nun sein Leben erträglicher zu gestalten, ist die Blogwelt nun aufgerufen, ihn mit japanischen Wörtern zu füttern. Die Sprachhürde kann man ganz leicht mit dem Babelfisch überwinden: Englisch eingeben und Japanisch rausholen.
Irgendwie wollte ich dann aber doch mal wissen, was Bunny von mir auf japanisch zu hören bekommt, wenn ich ihm "preemptive nuclear strike" zu fressen gebe. Flugs zurückübersetzt, ergaben sich leichte Veränderungen - so dass ich geneigt war, den Prozess zu wiederholen: und schon beim zweiten Durchlauf wurde ich mit "Mushroom of priority" belohnt!
Ganz nebenbei kriegen dadurch die elenden pazifistischen Wissenschaftler des Manhattan-Projekts einen drüber, die den Japanern mit der Bombe lieber drohen wollten, anstatt sie tatsächlich damit zu bewerfen: die hätten die Drohung sowieso nicht verstanden sondern vermutlich mit Freude einen Braten mit Pilzrahmsoße erwartet.
Um Bunny nun sein Leben erträglicher zu gestalten, ist die Blogwelt nun aufgerufen, ihn mit japanischen Wörtern zu füttern. Die Sprachhürde kann man ganz leicht mit dem Babelfisch überwinden: Englisch eingeben und Japanisch rausholen.
Irgendwie wollte ich dann aber doch mal wissen, was Bunny von mir auf japanisch zu hören bekommt, wenn ich ihm "preemptive nuclear strike" zu fressen gebe. Flugs zurückübersetzt, ergaben sich leichte Veränderungen - so dass ich geneigt war, den Prozess zu wiederholen: und schon beim zweiten Durchlauf wurde ich mit "Mushroom of priority" belohnt!
Ganz nebenbei kriegen dadurch die elenden pazifistischen Wissenschaftler des Manhattan-Projekts einen drüber, die den Japanern mit der Bombe lieber drohen wollten, anstatt sie tatsächlich damit zu bewerfen: die hätten die Drohung sowieso nicht verstanden sondern vermutlich mit Freude einen Braten mit Pilzrahmsoße erwartet.
Mittwoch, 2. Mai 2007
Eis futsch
Mit ritueller Regelmäßigkeit stellt man alle paar Monate fest, dass die polare Eiskappe noch 20 Jahre früher als erwartet verschwinden wird, jetzt soll es 2020 soweit sein. Um das noch zu toppen, müsste man jetzt schon feststellen, dass es schon gar kein Eis mehr dort gibt.
So oder so, mit dem Auswilderungsprogramm für Knut wird das erstmal nix. Man gibt aber noch nicht auf, schließlich gibt es ja noch Gliese 581c, und die Technik, um Eisbären auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, steht angeblich kurz vor dem Durchbruch.
Während sich nun aber alle um das Schicksal der Knutartigen sorgen, werden andere Opfer der schwindenden Polkappe ganz vergessen: Atom-U-Boot-Besatzungen.
Bisher hielten sich atomgetriebene Raketen-U-Boote gerne im Polarmeer auf. Von dort konnten sie ggf. bequem die ganze Nordhalbkugel vernichten und waren unter der Eisdecke vor Entdeckung geschützt. Doch nun wird ihnen dieser natürliche Lebensraum jäh genommen, hunderte U-Boot-Fahrer sind von Arbeitslosigkeit bedroht! Als hochspezialisierte Fachkräfte für die Vernichtung der Menschheit sind sie nur schwer in den ersten Arbeitsmarkt vermittelbar, der gesellschaftliche Absturz mit allen Folgen (Alkoholismus, familiäre Gewalt, Amoklauf) wäre unvermeidlich.
Es ist daher höchste Zeit, für den Erhalt der Polkappen und globaler Feindbilder einzutreten.
Rettet die U-Boot-Fahrer! Es ist bereits 5 vor 12!
So oder so, mit dem Auswilderungsprogramm für Knut wird das erstmal nix. Man gibt aber noch nicht auf, schließlich gibt es ja noch Gliese 581c, und die Technik, um Eisbären auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, steht angeblich kurz vor dem Durchbruch.
Während sich nun aber alle um das Schicksal der Knutartigen sorgen, werden andere Opfer der schwindenden Polkappe ganz vergessen: Atom-U-Boot-Besatzungen.
Bisher hielten sich atomgetriebene Raketen-U-Boote gerne im Polarmeer auf. Von dort konnten sie ggf. bequem die ganze Nordhalbkugel vernichten und waren unter der Eisdecke vor Entdeckung geschützt. Doch nun wird ihnen dieser natürliche Lebensraum jäh genommen, hunderte U-Boot-Fahrer sind von Arbeitslosigkeit bedroht! Als hochspezialisierte Fachkräfte für die Vernichtung der Menschheit sind sie nur schwer in den ersten Arbeitsmarkt vermittelbar, der gesellschaftliche Absturz mit allen Folgen (Alkoholismus, familiäre Gewalt, Amoklauf) wäre unvermeidlich.
Es ist daher höchste Zeit, für den Erhalt der Polkappen und globaler Feindbilder einzutreten.
Rettet die U-Boot-Fahrer! Es ist bereits 5 vor 12!
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